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Pressemitteilung vom 14.09.09

Ludwigsburg, 14. September 2009

Restwert-Risiko bei Leasingfahrzeugen
gefährdet die Fahrschulen

Academy Fahrschulen fordern Unterstützung der Autohersteller

Der dramatische Preisverfall bei Gebrauchtfahrzeugen schreitet weiter voran. Im ersten Halbjahr 2009 hat ein drei Jahre alter Gebrauchtwagen im Durchschnitt nur noch einen Wiederverkaufswert von 35,6 Prozent der unverbindlichen Preisempfehlung der Hersteller erzielt – ein absoluter Tiefststand. Damit beträgt der Restwert eines Fahrzeugs diesen Alters über 1.700 Euro weniger als noch im Jahr 2007. Bei einzelnen Fahrzeuggruppen ist der Verlust sogar noch deutlich höher. Dies zeigt der aktuelle „Restwert-Indikator“ des Verbands der markenunabhängigen Fuhrparkmanagementgesellschaften (VWF). Problematisch ist diese Entwicklung nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die deutschen Fahrschulen, denn diese finanzieren ihre Fahrzeuge meist über Leasingverträge. Anlässlich der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt am Main fordern die Academy Fahrschulen nun Unterstützung vonseiten der Automobilhersteller.

Die meisten Fahrschulen schließen Leasingverträge ab, um ihre Autos zu finanzieren. Dabei setzen sie entweder auf das Kilometerleasing oder das Restwertleasing. Der meist angeführte Vorteil für eine Restwert-Abrechnung: Je höher der Restwert anfangs angesetzt wird, desto kleiner sind die monatlichen Leasingraten – gerade für Fahrschulen ein attraktives Angebot. Im Idealfall ist die Summe nach Ablauf der Leasinglaufzeit, die der Leasingnehmer noch für den Wagen zu bezahlen hat, genauso groß wie der Erlös, den der Leasinggeber – also normalerweise das Autohaus – am Gebrauchtwagenmarkt erzielen kann. Das Problem: Die Idealsituation tritt selten ein. Meist entsteht eine Differenz von mehreren tausend Euro zwischen bei Vertragsabschluss kalkuliertem und tatsächlichem Restwert. Diese Differenz muss vom Leasingnehmer, also von den Fahrschulen, bezahlt werden. Hat ein Wagen am Vertragsende beispielsweise einen Verkaufswert von 8.000 Euro und einen vereinbarten Restwert von 12.000 Euro, muss der Leasingnehmer die Differenz von 4.000 Euro ausgleichen.

Eine Alternative ist daher das sogenannte Kilometerleasing. Hierbei wird bei Vertragsabschluss eine bestimmte Gesamtkilometerzahl verbindlich festgelegt. Der Leasingnehmer muss nach Vertragsende nur dann etwas nachzahlen, wenn die vereinbarte Kilometerzahl überschritten wurde. Doch auch dieses Leasingmodell hat seine Tücken: Da die Autohändler die sinkenden Restwerte von Gebrauchtwagen in ihre Kalkulationen mit einbeziehen müssen, erhöhen sich beim Kilometerleasing die monatlichen Leasingraten für den Kunden.  

„Hinzu kommt, dass die Händler bei der Rückgabe von Fahrschulwagen mittlerweile jeden kleinen Kratzer beanstanden, um so noch finanzielle Nachforderungen an die Fahrschulen stellen zu können“, sagt Matthias Wimpff, Vorstand der Academy Holding AG. „Aus Sicht der Fahrschulbranche kann es nicht sein, dass die Autohändler oft das Restwertrisiko alleine tragen müssen, denn dies hat dazu geführt, dass sich die Leasingkonditionen deutlich – um 20 bis 25 Prozent – erhöht haben. Da die Fahrschulen in der Regel mit herstellereigenen Leasinggesellschaften die Verträge abschließen, müssen die Hersteller unserer Meinung nach eine Restwertabsicherung für den Automobilhandel anbieten.“

Bei freien Leasinggesellschaften ist die Übernahme des Restwertrisikos schon heute gang und gäbe. Zudem sind im europäischen Ausland häufig auch die Hersteller bereit, in das Restwertrisiko mit einzusteigen.


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